#VfB05

Der VfB 05 Knielingen ist ein Verein mit großer Tradition und seit vielen Jahren eine gute Anlaufstelle für Fußballinteressierte in Karlsruhe. Unsere Geschichte begann im Jahre 1905, als sich einige Knielinger zu einer Fußballmannschaft zusammenschlossen. Aus diesem Team entstand in kurzer Zeit ein ganzer Verein, der heute für Jedermann geöffnet ist.

Heute ist es unser Anliegen, die Jugend zu fördern und ausreichend Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Wir möchten vermitteln, dass es mehr gibt als Internet und Computerspiele, Fernsehen oder MP3-Player. Bisher ist es uns sehr erfolgreich gelungen, die Jugend für Fußball zu begeistern. Ob Mädchen oder Jungen, Kinder oder Teenager: VfB 05 Knielingen kann sich über regen und konstanten Zuwachs freuen. Auch die Erwachsenen kommen gerne zu uns und treten gegen das runde Leder. Auch hat der Fußballboom, der durch die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland – das berühmt gewordene Sommermärchen – entstand, uns einen spürbaren Zulauf gebracht.

Unsere Mitglieder aus allen Altersklassen unterstützen den Verein nicht nur durch sportliche Höchstleistungen, sondern auch durch ehrenamtliches Engagement. Somit sind wir auch gesellschaftlich tief in der Region verankert. Durch den Bau einer neuen Sportanlage in Knielingen und die Erweiterung unserer Anlagen bieten wir genug Raum zur sportlichen Entfaltung. Unsere Verwaltung steht jedoch nicht still und strebt immer weiter nach Verbesserung und Leistungsfähigkeit.

Historie

Der VfB 05 Knielingen hat seine Wurzeln im Fußballverein Germania, welcher am 12. Juni 1905 gegründet wurde. 1909 schloss sich der Verein mit dem 1906 gegründeten FC Viktoria zum Knielinger Fußballverein 1905 zusammen. Wie es in anderen Orten Deutschlands üblich war, entstand 1926 auch in Knielingen parallel zu den bürgerlichen Sportvereinen der Arbeiterfußballverein Arbeiter-SV 1926 Knielingen.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde dieser jedoch verboten. Aus diesem Grund schlossen sich 1933 der Knielinger Fußballverein und der Arbeitersportverein zum bis heute bestehenden VfB 05 Knielingen zusammen. Nach einer kriegsbedingten Einstellung des Spielbetriebs 1939 (Verlust der Kassenbücher etc.) wurde der Verein für Bewegungsspiele am 07.09.1945 wiedergegründet. 1941 nahm der damals zweitklassig spielende VfB 05 Knielingen am Tschammer-Pokal (Vorgänger des heutigen DFB-Pokal) teil und sorgte deutschlandweit für Aufsehen: Begünstigt durch die in den Knielinger Kasernen stationierten Soldaten hatte man eine so spielstarke Elf, die in der regionalen Qualifikation renommierte Vereine wie den Karlsruher FV, Phönix und VfB Mühlburg oder den mit fünf Nationalspielern angetretenen elsässischen Meister FC Schweighausen besiegte. Somit stand der VfB unter den letzten 64 Mannschaften in Deutschland, wobei das Aus in der ersten Hauptrunde bei den Stuttgarter Kickers folgte. Während diese ihre beste Elf – angeführt von den Nationalspielern Edmund Conen und Albert Sing – auf das satte Grün schicken konnten, wurde beim VfB fast die komplette Mannschaft zum Kriegsdienst eingezogen, sodass fast ausschließlich Junioren nach Stuttgart geschickt werden mussten. Die darauf folgende 0:17-Niederlage ist bis heute das höchste je im deutschen Vereinspokal erzielte Ergebnis.

In der folgenden Saison konnten die Knielinger in der Liga an die Pokalerfolge anknüpfen und qualifizierten sich für die Aufstiegsrunde zur erstklassigen „Gauliga Baden“. Dort scheiterten sie jedoch an Gegnern wie dem FV Daxlanden. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs qualifizierte sich der VfB Knielingen für die Landesliga, die später zur Amateurliga Nordbaden wurde. Nach dem Abstieg 1949 konnte der Verein nochmals in den Spielzeiten 1952/53, 1968/69 und von 1970 bis 1978 ins Amateuroberhaus zurückkehren. Nachdem man sich mit Rang 15 in der Runde 1977/78 nicht für die neu geschaffene Oberliga Baden-Württemberg qualifizieren konnte, spielte der Verein noch einige Jahre in der Verbands- bzw. Landesliga, bis er mit der Zeit bis in die A-Klasse abrutschte.

Im Jahr des 100 jährigen Jubiläum gelang der umjubelte Aufstieg in die Kreisliga Karlsruhe, in welcher der Verein seither verweilt. Zudem gelang der aktiven Mannschaft 2014 erstmals in der Vereinshistorie der Einzug in den Kreispokal Karlsruhe. Mit dem Umzug auf das neue Gelände „Sportpark Knielingen“ im September 2012, verfügt der Verein nun über zwei Rasenplätze sowie einen Hartplatz. Ebenfalls auf dem Gelände befindlich ist eine Trainingshalle, die dem TV Knielingen zugehörig ist.

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